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sonderfall-berlin-ard45
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**Planungsbüro Hoffmann GmbH** (vormals "Ingenieurbüro Hoffmann"), Justinastraße 10a, 52428 Jülich – Ansprechpartner **Merlin Räder** (TGA, tga@ibhoffmann.eu). Erste Zusammenarbeit mit einem externen TGA-Planungsbüro als Auftraggeber. Objekt: **ARD45 / A004-A005, Alt-Reinickendorf 45-46, 13407 Berlin**. Bauherr: **Träger gGmbH** (soziale Einrichtung/Altenpflege). Weitere Projektbeteiligte: Projektsteuerung **Büro Tacke** (Fabian Tacke, Geschäftsführung, A004@buerotacke.de), Architekt **Dipl.-Ing. Schulz** (info@schulzarchitekt.de, Streustr. 42, Berlin), Michael Aschenbrenner (Statik/Bauphysik-Kontext), Ing. Uwe Klautzsch GmbH. Erstes Projekt außerhalb des angestammten Odenwaldkreis-Einzugsgebiets. Zwei HERO-Projekt-Matches: **iSFP-311** (Neu-Erstkontakt) und **KFBA-312** (BEG-EM-Gebäudehülle, Angebotserstellung). ## Chronologie - 08.05.2026: Räder informiert, dass das Projekt ARD45 startet; Anlaufgespräch mit dem Bauherrn am 19.05.2026, zu dem Murat noch nicht eingeladen war ("Falls du Punkte hast, die du uns mitgeben möchtest – gerne melden"). - 27.05.2026: Räder: Planungsbüro Hoffmann ist im Grunde beauftragt, Honorar mit dem AG noch zu klären. Neue, erschwerende Aufgabenstellung des Bauherrn: (1) möglichst noch die Heizungstechnik für die aktuelle Heizsaison erneuern (von Räder selbst als "aus Zeitgründen unmöglich" eingeschätzt), (2) die Gesamtmaßnahme in **3 Stufen** aufteilen, wobei jede Stufe für sich funktionsfähig sein muss – der Bauherr soll die Möglichkeit haben, nach jeder Stufe abzubrechen. - 02.06.2026: LP2-Stufenmodell-Diskussion mit Architekt Schulz; Murat liefert fachliche Anmerkungen aus Sicht Energieberatung/Bauphysik; Termin am 18.06.2026 mit Einladung an Murat vorgeschlagen. - 26.–28.06.2026: Honorarkalkulations-Abstimmung – Büro Tacke fragt, wie viel der Energieberaterleistung bereits in Leistungsphase 3 (LP3) anfällt. Murat erläutert die Leistungsverteilung: LP2 = Bestandsaufnahme/Variantenuntersuchung, LP3 = Festlegung Bauteile/U-Werte + technische Konzepte (Lüftung, Wärmebrücken) + Vorbereitung Förderunterlagen (ca. 1/3 des Gesamtaufwands), TPB/Antrag am Übergang LP3→LP4, Baubegleitung inkl. Verwendungsnachweis in LP8. - 29.06.2026: Fachliche GEG-Auskunft zur obersten Geschossdecke: keine gesetzliche Nachrüstpflicht solange nicht verändert (§47 GEG); vorhandene ca. 8 cm XPS-Dämmung überschreitet den Mindestwärmeschutz nach DIN 4108-2 bereits deutlich. - 06.07.2026: Bauphysikalische Detailfrage zum Dachbodenfußboden – Feuchte-/Schimmelrisiko durch diffusionsdichte Bitumenpappe unter diffusionsoffener Holzkonstruktion/EPS-Dämmung (Kondensationsgefahr im Winter, abhängig von Luftzirkulation); Räder fragt Murat, ob dieser auch Bauphysik-Leistungen übernehmen kann – Murat: grundsätzlich ja, aber Klärungsbedarf, was genau gewünscht ist und was ohnehin im Rahmen der BEG-EM-Bearbeitung anfällt (Doppelvergütung vermeiden). ## ⚠️ Zentraler offener Klärungspunkt: Wohneinheiten-Zählung für die BEG-Förderung - 30.06.2026: Räder legt (in Abstimmung mit Murat) die **Anzahl der Wohneinheiten (WE)** für die BEG-Einzelmaßnahmen-Förderung förmlich fest, gestützt auf markierte Bestandspläne (Stand 20.05.2026) und eine **BAFA-Auskunft vom 26.06.2026**: Zimmer mit eigenem Bad = 1 WE. Die WE-Zahl ist maßgeblich für die förderfähigen Höchstkosten je WE. - 02.07.2026: Architekt Schulz bittet, künftig alle Fördermittel-Abstimmungen ausschließlich über Büro Tacke zu führen (formale Schnittstellenklärung). - 30.07.2026: Der Bauherrenvertreter (Projektsteuerung ARD45, i. A. wohl eine Frau Hüttenrauch) stellt die WE-Festlegung infrage und zitiert die **abweichende KfW-Website-Definition** von Wohneinheiten: "in einem abgeschlossenen Zusammenhang liegende und zu dauerhaften Wohnzwecken bestimmte Räume … welche die Führung eines Haushalts ermöglichen (eigener abschließbarer Zugang, Zimmer, Küche/Kochnische und Bad/WC). Als Wohneinheiten in Wohn-, Alten- und Pflegeheimen gelten die Appartements…" – mit der Bitte um Hinweis, falls einzelne Einheiten in Berlin abweichend ausgebildet sind. - 30.07.2026: Räder an Murat: "Meinst du es hat Erfolgschancen, da nochmal mit der BAFA zu diskutieren?" – **diese Frage blieb in der aufgefundenen Korrespondenz unbeantwortet.** Das ist der zentrale, subventionserhebliche Klärungspunkt: BAFA-Auskunft (Zimmer mit Bad = 1 WE) vs. KfW-Definition (abgeschlossener Wohnungszusammenhang mit eigener Küche) stehen im Widerspruch zueinander; die Fördersumme hängt unmittelbar von der WE-Zahl ab. **Wer klären muss:** Murat gegenüber der BAFA (ggf. erneute schriftliche Anfrage/Diskussion, wie von Räder vorgeschlagen); **bis wann:** vor Antragstellung von KFBA-312, da die WE-Zahl direkt die förderfähigen Höchstkosten bestimmt. - 31.07.2026: Büro Tacke (Fabian Tacke) bremst parallel formal: Räder soll mit der Erarbeitung des iSFP warten, bis die Beauftragung durch die Bauherrin offiziell vorliegt. - 04.08.2026: Datei `ARD45_WE-Zaehlliste.xlsx` in Nextcloud aktualisiert – zeigt, dass an der WE-Zählung weiter gearbeitet wird, ohne dass eine finale Klärung dokumentiert ist. Fachlich verknüpft mit einer separaten, laufenden E-Mail-Korrespondenz mit dem BAFA-Beraternetzwerk zur generellen Wohneinheiten-Zählung bei Altenpflege-/Betreuungseinrichtungen (Memory "Förderrecht & Fachwissen"). Nextcloud enthält eine auffällig hohe Zahl an iterativen Förderübersichts-Varianten (`Foerderuebersicht_ARD45.docx/pdf`, `_Kunde`, `_max2Jahre`, `_Herleitung`, `_1Slide`, `_26.07.2026`) – Indiz für intensive interne Variantenrechnung, um dem Bauherrn unterschiedliche Förder-/Zeit-Szenarien darzustellen (u. a. eine Variante "max. 2 Jahre" Bearbeitungsdauer). ## Status-Zusammenfassung - **iSFP-311:** formal pausiert – Büro Tacke verlangt Warten auf offizielle Beauftragung durch die Bauherrin (Stand 31.07.2026). - **KFBA-312 (BEG-EM-Gebäudehülle):** Angebotserstellung, blockiert durch die ungeklärte WE-Zahl-Frage. ## Nicht gefunden - Keine Antwort/Stellungnahme von Murat zur Frage vom 30.07.2026, ob eine erneute BAFA-Diskussion zur WE-Zahl aussichtsreich ist. - Kein Dokument, das zeigt, ob/wie die offizielle Beauftragung durch die Bauherrin (Voraussetzung für Wiederaufnahme des iSFP lt. Tacke) inzwischen erfolgt ist. - Keine finale, von allen Seiten akzeptierte WE-Zählliste – die zuletzt aktualisierte Excel-Datei (04.08.2026) dokumentiert einen Zwischenstand, kein Ergebnis.
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